Brunnen „A Cacocciula“ und die alten Viertel des Dorfes
Im Herzen der Piazza San Sebastiano steht der Brunnen „A Cacocciula“.
Im Herzen der Piazza San Sebastiano steht der Brunnen „A Cacocciula“. Der Name bedeutet im Dialekt „Artischocke“ und bezieht sich auf den charakteristischen pinienkernförmigen Abschluss, ein Motiv der bäuerlichen Tradition. Das spätbarocke Juwel aus dem 18. Jahrhundert ist aus lokalem Stein gefertigt und zeichnet sich durch ein weites Becken und einen Schaft mit anthropomorphen Masken aus. Als Symbol für Wohlstand und Gastfreundschaft steht der Brunnen für eine Gemeinschaft, die nach 1693 wieder auferstanden ist. Ferla, ein UNESCO-Dorf und eines der „schönsten Dörfer Italiens“, blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Während das Beben von 1693 das barocke Gesicht prägte, überlebt die mittelalterliche Seele im Viertel „Carceri Vecchie“ mit seinen engen Gassen und in den Fels gehauenen Treppen.










