Kloster Madonna delle Lacrime
Der Komplex der Kapuzinerpatres, der bereits seit 1579 vor den Toren Ferlas besteht, beherbergt heute als Kloster Madonna delle Lacrime die Klausurschwestern des Regulierten Dritten Ordens.
Der Komplex der Kapuzinerpatres, der bereits seit 1579 vor den Toren Ferlas besteht, beherbergt heute als Kloster Madonna delle Lacrime die Klausurschwestern des Regulierten Dritten Ordens. Nach dem Erdbeben von 1693 wiederaufgebaut, bewahrt die Anlage die typisch franziskanische Schlichtheit mit einer einschiffigen, zur Kontemplation einladenden Kirche.
Im Inneren besticht der der Madonna Odigitria gewidmete Hauptaltar aus Nussbaumholz (18. Jh.), ergänzt durch spätbarockes Mobiliar und feinste Holzschnitzereien von Sebastiano De Marco. Besonders sehenswert sind zudem die balustradenartigen Ikonostasen der Seitenkapellen aus dem Jahr 1760.
Das Herzstück des Klosters bildet der stimmungsvolle Innenhof mit seinem Portikus, dem antiken Brunnen und den Sonnenuhren. Der wahre Schatz des Komplexes ist jedoch die historische Bibliothek: Mit rund 2.000 Bänden zu Theologie und Philosophie aus dem 16. bis 19. Jahrhundert bezeugt sie die einstige Bedeutung des Klosters als spirituelles und wissenschaftliches Zentrum der Hybläischen Region.









